Der ASB Allgäu als Arbeitgeber

Familienbewusste Personalpolitik, faire Bezahlung, geförderte Weiterbildungen

Geschäftsführer Uwe Kuchinke und Personalleiterin Jessica Heldt über das Arbeitsleben beim ASB Allgäu

Frau Heldt, wie viele Menschen arbeiten zurzeit beim Allgäuer Arbeiter-Samariter-Bund?

Jessica Heldt: Der ASB Allgäu beschäftigt derzeit insgesamt 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind 210 hauptamtlich und 50 ehrenamtlich für uns tätig.

In welchen Bereichen?

Heldt: In den unterschiedlichsten Bereichen: In der Pflege, der Sozialen Betreuung, der Hauswirtschaft, der Haustechnik, der Küche sowie im Menüservice. Dann beschäftigen wir noch Mitarbeiter in der Erste-Hilfe-Ausbildung, der Demenzbegleitung, bei Sanitätsdiensten und im Bereich Wünschewagen.

Herr Kuchinke, wie sieht sich der ASB als Arbeitgeber?

Uwe Kuchinke: Wir verstehen uns als ein fürsorglicher, familienfreundlicher Arbeitgeber und legen großen Wert auf ein wertschätzendes und ehrliches Arbeits- und Vertrauensverhältnis. Bei uns herrscht eine spürbare familiäre Atmosphäre und ein positives Betriebsklima, in dem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen und gerne arbeiten. Viele zufriedene und loyale Mitarbeiter mit teilweise jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit können das bestätigen. Außerdem spiegelt sich das auch in der Zufriedenheit unserer Kunden wieder.

Zudem setzen Sie auf flache Hierarchien...

Kuchinke: ...ganz genau. Jeder Mitarbeiter wird als ein wichtiges, vollwertiges Teammitglied angesehen, und hat die Möglichkeit, sich an der Gestaltung der Arbeitsprozesse zu beteiligen. Wir bieten je nach Qualifikation anhand eines Haustarifvertrages eine faire Vergütung. Besonderes Engagement oder die Übernahme von weitreichender Verantwortung wird in Form von Leistungszulagen zusätzlich gerecht entlohnt.

Gibt es bei Ihnen ein betriebliches Gesundheitsmanagement?

Heldt: Ja, die Gesundheit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Wir bemühen uns stets, neue abwechslungsreiche Angebote zu entwickeln, die auf die Vorlieben der Mitarbeiter jeder einzelnen Einrichtung abgestimmt sind. Es gibt Yogagruppen in Immenstadt und Bad Hindelang und auch unsere jährliche Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" ist sehr beliebt. Weitere wechselnde Angebote sind: Rückentraining, Blitzentspannung, Kochkurse, Klettern, Wandern und Schneeschuhwandern.

Was hat der ASB seiner Belegschaft bezüglich der zeitlichen Flexibilität zu bieten?

Heldt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bezug auf flexible Arbeitszeiten ist uns sehr wichtig. Wir versuchen unsere Mitarbeiter in ihren jeweiligen Lebensphasen zu unterstützen und ein größtmögliches Maß an „Work-Life-Balance" anzubieten.

Haben Sie hierfür ein Beispiel?

Heldt: Ja, teilweise können die Kinder bei Bedarf in Ferienzeiten auch mit zur Arbeit genommen werden. In meinem Büro zum Beispiel gibt es genut Platz zum Spielen. Die Begeisterung bei unseren Heimbewohnern ist meist groß, wenn sich in der Verwaltung mal was „bewegt", und die Kinder auf dem Gang rumtoben.

Kuchinke: Bei Bedarf versuchen wir die Arbeitszeiten auf die individuellen Bedürfnisse einzelner Mitarbeiter anzupassen. So wurden zum Beispiel bereits „Mama/Papa-Touren" oder „Mama/Papa-Dienste" angelegt, die den Kinderbetreuungszeiten zeitlich angeglichen sind. Bei der Dienst- und Urlaubsplanung wird auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern besonders viel Rücksicht genommen.

Heldt: In den meisten Verwaltungsbereichen gibt es die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung unter Berücksichtigung der Zielvorgaben und festen Präsenzzeiten. Es gibt auch die Möglichkeit des „Home Office". Entsprechende Arbeitsmittel, wie zum Beispiel ein Laptop werden zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle spielt der Bereich Aus- und Fortbildung?

Kuchinke: Dieser Bereich spielt eine große Rolle. Gute Mitarbeiter sind uns viel wert. Wir tun viel, damit sie noch besser werden. Unser Ziel ist es, orientiert an den betrieblichen Anforderungen, unseren Bedarf an Fach- und Leitungskräften primär aus den eigenen Reihen zu decken. Unter Weiterbildung verstehen wir nicht nur das Besuchen von Seminaren, sondern auch langfristige Weiterbildungsmaßnahmen.

Heldt: Wer sich bei uns engagiert und ein entsprechendes Potenzial mitbringt, hat sehr gute Aufstiegschancen. Die berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter wird von uns bestmöglich, auch finanziell unterstützt.

Was unterscheidet den ASB von Wettbewerbern in der Region?

Kuchinke: Wir sind ein innovativer, junger und unkonventioneller Arbeitgeber. Wir denken auch mal quer; letztlich aber immer lösungsorientiert. Wir haben ein familiäres Betriebsklima und ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem expandierenden Verband.

Heldt: Unsere Mitarbeiter sind aktiv in den spannenden Weiterentwicklungsprozess des Unternehmens involviert.

Kuchinke: Helfen ist unsere Aufgabe. Wir bilden in den Bereichen Pflege, Verwaltung und Küche aus und wollen damit vor allem Jugendlichen, aber auch Quereinsteigern und Berufswiedereinsteigern Perspektiven bieten.