Wünschewagen Allgäu/Schwaben

Bereits erfüllte Wünsche

Jede Fahrt mit dem Wünschewagen Allgäu/Schwaben ist etwas ganz Besonders. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick, welche letzte Wünsche wir bereits erfüllt haben.

Unsere bereits erfüllten Herzenswünsche

IMG_1885.jpeg

Ein letztes Mal meinem Eishockey-Verein ESVK beim Trainieren zusehen

Von der Leitung der Sozialen Betreuung des Pflegeheims Wiltschka GmbH, Frau Manthey, wurde wieder ein ganz besonderer Herzenswunsch an uns herangetragen. Der 59-Jährige Reini, der an Multipler Sklerose erkrankt ist, wollte gerne noch einmal ein Eishockey-Training seines Lieblingsvereins ESV Kaufbeuren live mit ansehen. Nach einigen Gesprächen mit der Presseabteilung des ESVK fand die Fahrt am 8. Oktober statt. Unser 3- köpfiges Team hat Reini im Pflegeheim Wiltschka GmbH abgeholt. Hier wurden wir schon herzlich vom ganzen Team in Empfang genommen, was uns natürlich riesig freute.

Nach kurzer Fahrzeit haben wir den Parkplatz an der "Skihütte Oberbeuren" in Kaufbeuren erreicht, von dem Reini einen herrlichen Blick auf seine vertraute Stadt hatte. Anschließend fuhren wir noch am Fliegerhorst Kaufbeuren vorbei, wo Reini früher seiner Arbeit nachging.  Danach war es endlich soweit. Wir erreichten die Erdgas Schwaben Arena, wo der ESVK trainiert. Als wir die Halle betraten war das Training schon voll im Gange. Während der Trainingspause kam der Trainer des ESVK zu uns und hat Reini ein Trikot mit allen Unterschriften der Mannschaft überreicht. Um Reini eine Überraschung zu bereiten, stellte sich die ganze Mannschaft im Kreis auf und klopfte mit den Schlägern auf das Eis, was einen Glücksgruß symbolisiert. Reini war vollig überwältigt und freute sich riesig. Kurz vor Trainingsende haben wir das Stadion dann verlassen und fuhren Reini zurück ins Pflegeheim. Dort angekommen, wurden alle Eindrücke und Erlebnisse dem Pflegepersonal erzählt. Mit dem von uns erstellten Fotoalbum, konnten sich die Pflegekräfte ein Bild von Reinis heutigem Tag machen.

Anschließend verabschiedeten wir uns von Reini und den Mitarbeitern des Pflegeheimes. Wieder einmal ging eine wunderschöne Wunschfahrt zu Ende.

IMG_1590.jpeg

Auf die Hochzeit der Tochter

Und wieder erreichte uns ein ganz besonderer Wunsch, der über das Team des SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu an uns herangetragen wurde. Unser Fahrgast möchte unbedingt auf die Hochzeit der Tochter gehen. Wir holten unseren Fahrgast am 14. September zu Hause ab und waren sehr überrascht, dass die Dame trotz ihrer Erkrankung pünktlich zu Abholzeit abfahrbereit und sehr schck gekleidet in der Küche saß und uns bereits erwartete. Wir konnten noch das letzte Zurechtmachen der Haare durchführen und ihrem Mann konnte einer unserer Wunscherfüller beim Binden der Krawatte tatkräftig unterstützen. Jetzt ging die Fahrt los zur Trauuung in die wunderschöne Wallfahrtskapelle St. Albach in Aitrang.   Auf einem wunderschönen Hügel gelegen, mit Blick über das Tal und auf die Bergkette der Allgäuer Alpen, trafen wir pünktlich ein. Unser Gast wurde herzlichst von allen Gästen empfangen und begrüßt. Kurz darauf starteten bereits die Feierlichkeiten in der Kirche mit großer Messe für die Brautleute. Nach guten 95 Minuten begann der große Auszug aus der Kirche und es folgte ein schöner Sektempfang unter zwei großen Apfelbäumen und vor einer grünen Wiese bei wunderschönem Sonnenschein und sehr warmen Spätsommertemperaturen. Natürlich dufrten auch hier mehrere Gesangseinlagen nicht fehlen. Sehr bemerkenswert war, dass unser Gast immer mehr mit den Gästen ins Gespräch kam und das Strahlen in den Augen wollte gar nicht mehr aufhören. Es wurden natürlich sehr viele Fotos gemacht, damit dieses große Fest in Erinnerung bleiben kann. Der Höhepunkt der Einlagen war, als der Bräutigam selbst mit zwei Gesangskollegen ein Lied für seine Frau und die Gäste sang mit dem Titel „Ich zeige Dir den schönsten Platz der Erde“. Schließlich ging es im großen Autokorso weiter zur Gaststätte an den Elbsee. Nach Kaffee und Kuchen und einem Blick auf diesen wunderschönen See, verließen dann jedoch unseren Gast die Kräfte und wir traten die Heimreise an. Zu Hause angekommen, wurden alle Eindrücke und Erlebnisse der Nachbarin erzählt und mit dem von uns erstellten Bilderalbum der heutige Tag nochmals zum Leben erweckt.

IMG_1440.jpeg

Jerome im Legoland

Von einem ganz besonderen Gast erreichte uns vor einiger Zeit ein Wunsch: „Ich möchte unbedingt nochmal ins Legoland®.“ Aufgrund der Erkrankung spinale Muskelatrophie Typ 1 (künstliche Beatmung und Ernährung) von Jerome (9 Jahre) benötigten wir umfangreichere Vorbereitungen, um auch diesen Wunsch zu realisieren. Und so ging es Mitte August los mit Jerome, seiner Mama, einem Freund der Familie, 3 ehrenamtlichen Helfern, unserem Wünschewagen und einem weiteren Fahrzeug für die Mitnahme des speziellen Rollstuhls sowie in Begleitung einer Journalistin und einem Fotografen der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Bereits bei der Ankunft am Eingang zum Legoland® wurden der Wünschewagen und alle Begleiter von einer Vielzahl von anderen Besuchern des Parks wahrgenommen und bestaunt. Besonders als unter großem Hallo eine menschengroße Legoland® Figur und 2 Betreuer des Legolands® Jerome und alle seine Begleiter in Empfang nahmen. Bereits jetzt wurde eine Vielzahl von Fotos gemacht, um diesen herzlichen Empfang für immer festzuhalten. Dann ging die Rundtour durch das Legoland® los. Erste Station war das Miniland. Dort konnte Jerome bekannte Gebäude - natürlich aus Legosteinen - aus unterschiedlichen Städten sehen wie den Reichstag in Berlin, den Hamburger Hafen oder auch die Allianz Arena in München, das Schloss Neuschwanstein bei Füssen und nicht zuletzt verschiedene Stadtteile von Augsburg mit dem berühmten Rathaus. Und schon wieder ein Ereignis: Der Legolandexpress® fuhr in unmittelbarer Nähe an uns vorbei. Danach ging es weiter in die Lego® City und was für eine Überraschung wartete hier auf Jerome? Unter großem Jubel aller Begleiter bekam er eine große Schachtel überreicht! Eine große Ninjago® Figur aus Lego®. Er war total überwältigt und wollte unbedingt selber den Mitarbeitern DANKE sagen. Auf dem Weg kamen wir an einer Basketballstation vorbei. Die Mitarbeiter überlegten kurz, um uns dann jedem einen Freiwurf zu schenken. Leider hat keiner vom Begleitteam getroffen, jedoch umso größer die Überraschung, als uns die Mitarbeiter trotz unseres schlechten Ergebnisses einen riesigen Stoffhund überreichten. Weiter ging dieser ereignisreiche Tag mit dem Weg zum Legoland® Atlantis by SEALIFE® Auch wenn es sehr dunkel und laut war, konnte unser Gast mit großen Augen eine Wasserschildkröte und sogar Haie und Rochen in diesen herrlich angelegten Becken bestaunen. Anschließend war jedoch für alle dringend eine Pause notwendig. Mit Essen und Getränken kamen alle wieder zu Kräften, um den weiteren Rundgang noch zu absolvieren. Die Zeit war inzwischen so weit fortgeschritten, dass bereits die nächste große Überraschung auf unseren besonderen Gast wartete: Jerome ist der wohl größte Ninja Fan, den es gibt. In der Lego® Ninjago® World warteten deshalb bereits 3 echte Ninjago® Figuren auf Jerome. Meister Wu (Ausbilder und Mentor des Ninja Teams), der Ninja des Feuers Kai und der Ninja des Wassers Nya. Sie alle kamen, um Hallo zu Jerome zu sagen und mit ihm gemeinsam auf vielen Fotos dieses außerordentliche Treffen festzuhalten. Jede Minute wurde von ihm sichtlich genossen und wir alle hatten einen riesigen Spaß. Das Abnehmen der Sonnenbrille lehnte er jedoch ab, weil er seine Tränen des Glücks darunter verstecken wollte. Doch auch ein solcher Ausflug mit vielen Ereignissen und Abenteuern kostet einem kleinen Mann richtig Kraft und so war es keine Überraschung, als Jerome deutlich zum Ausdruck brachte, dass er jetzt wieder nach Hause möchte. Aber auf dem Weg Richtung Ausgang durfte dennoch nicht die Welt der Piraten mit einer großen Wasserrutsche ausgelassen werden. Genauso wie die Star Wars Welt mir den großen Lego® Figuren von Meister Yoda, Darth Vader und dem großen Rauschiff Falcon. Und dann war dann schon der Ausgang und es hieß Abschied nehmen von einem tollen und ereignisreichen Tag. Auf die Frage „Was hat Dir denn heute am besten gefallen?“ antwortete Jerome ohne zu zögern: „ALLES, aber besonders das Treffen mit Wu, Kai und Nya!“. Und wieder kam es zu einer Begegnung, die von uns diesmal nicht geplant war und auch bei uns immer wieder für große Freude bei dieser Aufgabe sorgt. Ein Mitarbeiter des Legolands® kam auf uns zu und schenkte Jerome seinen selbst angefertigte Legofigur mit dem Namen Basti drauf, welche bis dato Teil seines eigenen Namensschilds war. Nach der Weiterreise musste jedoch noch ein Besuch bei McDonalds sein, um diesen wunderschönen und auch emotionalen Tag einen schönen gemeinsamen Abschluss zu geben. Als wir die Hofeinfahrt erreichten bedankte sich bereits Jerome für das gute Nachhause-Bringen bei uns und „beauftragte“ den Freund der Familie als „besten Legobauer der Welt“ mit dem Zusammenbau des Lego® Geschenkes.

IMG_1252.jpeg

Ein letztes Mal auf die Insel Mainau

Diesmal erreichte uns eine Anfrage vom Hospiz Allgäu in Kempten. Der große Wunsch des Gastes : „Noch einmal die Blumeninsel Mainau sehen“. Am Sonntag früh um 8:45 h ging es mit 2 ehrenamtlichen Begleitern bei strahlendem Wetter mit unserem Gast und ihrer Freundin los Richtung Bodensee. Der Gast war passend zum Ziel gekleidet. Die Hose und das Cappy waren bedruckt mit bunten Blumen. Die Fahrt verlief ohne große Behinderungen und bereits um 11 Uhr erreichten wir die Autofähre in Meersburg, um auf die andere Seite des Sees nach Konstanz zu gelangen. Bereits kurz hinter Lindau auf dem Weg nach Meersburg führte uns der Weg nahe entlang dem Bodensee und wir konnten alle immer wieder einen wunderbaren Blick auf diesen wunderschönen See einfangen. Nach der Überfahrt nach Konstanz und weiteren 3 km Fahrt erreichten wir den Eingang zur Blumeninsel Mainau. Mit einer Sondergenehmigung durften wir sogar direkt auf die Insel fahren, um unmittelbar den Rundgang zu beginnen. Unsere erste Station war sofort auf Wunsch unseres Gastes das Schmetterlingshaus. Nicht nur die herrlichen Blumen und Wasserfälle sondern eine Vielzahl von herrlichen und farbenprächtigen Schmetterlingen konnten wir bestaunen und aus nächster Nähe beobachten. Bei warmen Temperaturen viel der weitere Weg über die Insel nicht besonders schwer. Vorbei an einem Bergmammutbaum ging es weiter Richtung Würstchengrill. Bei Currywurst, Pommes und alkoholfreiem Bier haben wir uns für den weiteren Weg gestärkt. Der Rundgang führte uns weiter zum großartigen Schloss auf der Insel Mainau, über das Palmenhaus Richtung Hafen am anderen Ende der Insel. Jetzt hatten wir einen weiteren tollen Blick auf den Bodensee mit seinen vielen Segelbooten und sogar 2 großen Zeppelinen am Himmel. Mehr als die Hälfte des Rundweges waren damit geschafft. Es ist wirklich sehr beeindruckend, mit wieviel Liebe und Sorgfalt diese Blumenarrangements kreiert und gepflegt werden. Auch ein kleiner Einkauf mit neuem Cappy und T-Shirt durfte selbstverständlich nicht fehlen.  Am Ende erfolgte nochmals eine Stärkung bei einem Kaffee und Eis. Nach fast 5 Stunden traten wir erschöpft und erfüllt von den Eindrücken dieses Tages die Rückreise an. Auf der Rückfahrt wurde noch der Wunsch geäußert, bei einer bekannten Fastfoodkette nochmal einen richtigen Cheeseburger zu essen. Trotz der späten Ankunft um 20.45 Uhr hat unser Gast gleich dem Pflegepersonal in der Einrichtung viel von seinen Erlebnissen persönlich erzählt und stolz die erhaltenen Bilder gezeigt

IMG_1206.jpeg

Ein letztes Mal auf die Freilichtbühne in Altusried