Initiative "Pflege-steht-auf" - Hintergrund - ASB-Allgäu

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Initiative "Pflege-steht-auf" - Hintergrund

Aktuelles
 


Jetzt reicht’s!

Seit Jahren haben Experten eindringlich vor dem drohenden Pflegenotstand in deutschen Gesundheitssystemen gewarnt. Die Politik hat die letzten Jahre alle notwendigen Reformen von einer Legislaturperiode auf die nächste verschoben. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und die Zahl der professionell Pflegenden sinkt.

Alle Zuständigen, Träger, Politik, Kostenträger und auch die Berufsverbände müssen umdenken. Andere Prioritäten setzen und für eine schnelle und dauerhafte Entlastung der Pflege sorgen.
Deutschland leistet sich eines der viertteuersten Gesundheitssysteme der Welt, gehört allerdings in der Pflegekraft – Patienten-Relation zu den Schlusslichtern (siehe OECD).

Minimalversorgung im Sekundentakt
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Internationale Studien belegen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen mangelnder Pflegekapazität und lebensbedrohenden Komplikationen. In Deutschland wird dieses Wissen jedoch ignoriert. Im deutschen Gesundheitswesen wurden innerhalb von 10 Jahren fünfzigtausend Stellen in der Pflege abgebaut, parallel zu steigenden Anforderungen.
Dabei wurde im Jahr 2005 von der Bundesregierung mit der "Charta der Rechte  Menschen"eine Richtschnur ausgegeben, die zur Umsetzung unter anderem von Artikel vier unseres Grundgesetztes verpflichtet. Demnach hat jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch das Recht auf eine an seinem persönlichen Bedarf ausgerichteten, gesundheitsfördernden und qualifizierten Pflege, Betreuung und Behandlung. Die heutigen Rahmenbedingungen in allen Bereichen der Pflege zeigen gerade das Gegenteil.

Dem deutschen Gesundheitswesen ist es von Gesundheits-Reform zu Gesundheitsreform gelungen, das Papier besser zu pflegen als den Patienten.


Wegen der heutigen auferlegten Rahmenbedingungen für die Pflege sowie der hohen Arbeitsbelastung (Pflegekraft – Patienten-Relation) und den fehlenden Perspektiven im Beruf entscheiden sich immer mehr Pflegefachkräfte für den Ausstieg und junge Menschen kann man aufgrund des schlechten Ansehens seitens unserer Gesellschaft für einen pflegerischen Beruf – verständlicherweise - nicht mehr motivieren. Diese Zustände können so nicht weitergehen!

Wir fordern alle Pflegefachkräfte, Patienten, Angehörige, Bewohner und besorgte Bürger ausdrücklich auf, unterstützen Sie die Aktion Pflege steht auf!


 
 
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