Familienbewusste Personalpolitik, faire Bezahlung, geförderte Weiterbildungen

Geschäftsführer Uwe Kuchinke und Personalleiterin Jessica Heldt über das Arbeitsleben beim ASB Allgäu

  • "Wir verstehen uns als fürsorglicher Arbeitgeber", sagt Geschäftsführer Uwe Kuchinke.
  • "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt uns besonders am Herzen"

Frau Heldt, wie viele Menschen arbeiten zurzeit beim Allgäuer Arbeiter-Samariter-Bund?

Jessica Heldt: Der ASB Allgäu beschäftigt derzeit insgesamt 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind 160 hauptamtlich und 80 ehrenamtlich für uns tätig.

In welchen Bereichen?

Heldt: In den unterschiedlichsten Bereichen: In der Pflege beschäftigen wir 82 Menschen, in der Sozialen Betreuung 14, in der Hauswirtschaft 23, in der Haustechnik 3, in der Küche sowie im Menüservice jeweils 9, in der Demenzbegleitung 41, in der Verwaltung 13, im Bereich Sanitätsdienste 30, in der Erste-Hilfe-Ausbildung 4 und in der Rettungshundestaffel 5. Hinzu kommen 2 Mitarbeiter, die einen Bundesfreiwilligendienst ableisten sowie 5 Azubis im Pflegebereich.

Herr Kuchinke, wie sieht sich der ASB als Arbeitgeber?

Uwe Kuchinke: Wir verstehen uns als ein fürsorglicher, familienfreundlicher Arbeitgeber und legen großen Wert auf ein wertschätzendes und ehrliches Arbeits- und Vertrauensverhältnis. Bei uns herrscht eine spürbare familiäre Atmosphäre, und ein positives Betriebsklima, in dem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen und gerne arbeiten. Viele zufriedene und loyale Mitarbeiter mit teilweise jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit können das bestätigen. Außerdem spiegelt sich das auch in der Zufriedenheit unserer Kunden wieder.

Zudem setzen Sie auf flache Hierarchien...

Kuchinke: ...ganz genau. Jeder Mitarbeiter wird als ein wichtiges vollwertiges Teammitglied angesehen, und hat die Möglichkeit, sich an der Gestaltung der Arbeitsprozesse zu beteiligen. Wir bieten eine faire, qualifikationsabhängige Vergütung mit bedarfsorientierten Benefits wie Kindergarten- oder Fahrtkostenzuschuss. Dazu kommen Leistungszulagen. Unsere Mitarbeiter sind uns wichtig. Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickeln wir verschiedene Angebote, damit unsere Mitarbeiter fit bleiben. Wir bieten regelmäßige gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen und Erste-Hilfe-Kurse an.

Sind hier weitere Angebote in Planung?

Kuchinke: Ja, zum Beispiel Kurse zu den Themen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung.

Was hat der ASB seiner Belegschaft bezüglich der zeitlichen Flexibilität zu bieten?

Heldt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bezug auf flexible Arbeitszeiten ist uns sehr wichtig. Wir versuchen unsere Mitarbeiter in ihren jeweiligen Lebensphasen zu unterstützen und ein größtmögliches Maß an „Work-Life-Balance" anzubieten.

Haben Sie hierfür ein Beispiel?

Heldt: Ja, teilweise können die Kinder auch mit zur Arbeit gebracht werden. So gibt es in meinem Büro zum Beispiel eine Spielecke sowie eine Schlafgelegenheit für den Kleinen. So kann ich jederzeit bei Bedarf – etwa in Ferienzeiten – meine beiden Kinder zur Arbeit mitnehmen. Die Begeisterung bei unseren Heimbewohnern ist meist groß, wenn sich in der Verwaltung mal was „bewegt", und die Kinder auf dem Gang rumtoben.

Kuchinke: Bei Bedarf versuchen wir die Arbeitszeiten auf die individuellen Bedürfnisse einzelner Mitarbeiter anzupassen. So wurden zum Beispiel bereits „Mama-Touren" oder „Mama-Dienste" angelegt, die den Kinderbetreuungszeiten zeitlich angeglichen sind. Bei der Dienst-und Urlaubsplanung wird auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern besonders viel Rücksicht genommen.

Heldt: In den meisten Verwaltungsbereichen gibt es die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung unter Berücksichtigung der Zielvorgaben und festen Präsenzzeiten. Es gibt auch die Möglichkeit des „Home Office". Entsprechende Arbeitsmittel, wie zum Beispiel ein Laptop werden zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle spielt der Bereich Aus- und Fortbildung?

Kuchinke: Dieser Bereich spielt eine große Rolle. Gute Mitarbeiter sind uns viel wert, wir tun viel, damit sie noch besser werden. Unser Ziel ist es, orientiert an den betrieblichen Anforderungen, unseren Bedarf an Fach- und Leitungskräften primär aus den eigenen Reihen zu decken. Unter Weiterbildung verstehen wir nicht nur das Besuchen von Seminaren, sondern auch langfristige Weiterbildungsmaßnahmen.

Heldt: Wer sich bei uns engagiert und ein entsprechendes Potenzial mitbringt, hat sehr gute Aufstiegschancen. Die berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter wird von uns bestmöglich, auch finanziell unterstützt.

Was unterscheidet den ASB von Wettbewerbern in der Region?

Kuchinke: Wir sind ein innovatives, junges und unkonventionelles Unternehmen. Wir denken auch mal quer; letztlich aber immer lösungsorientiert. Wir haben ein familiäres Betriebsklima und ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem expandierenden Unternehmen.

Heldt: Unsere Mitarbeiter sind aktiv in den spannenden Weiterentwicklungsprozess des Unternehmens involviert, Mitarbeiter können mitbestimmen.

Kuchinke: Helfen ist unsere Aufgabe. Wir bilden in den Bereichen Pflege, Verwaltung und Küche aus und wollen damit vor allem Jugendlichen, aber auch Quereinsteigern und Berufswiedereinsteigern Perspektiven bieten.